Gedanken des Bürgermeisters

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak - Okt. 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


am 31.07. habe ich Ihnen von unserem Wald und seinen Problemen berichtet. Der Förster hat mir beim Besuch im Wald die unterschiedlichen Problemfelder gezeigt. Bei diesem Rundgang hat er mir auch vom Ehrenamt des Waldläufers berichtet, für dass ich dann am 11.09. geworben habe.

Bereits kurz darauf haben sich 3 Personen gemeldet, die dieses Ehrenamt gerne übernehmen würden. Bei Ihnen möchte ich mich bereits jetzt schon bedanken.

Der erforderliche Umbau des Waldes spiegelt sich auch in unserem Forstplan wider, der in der Sitzung am 1. Oktober beschlossen wurde. Herr Schölch (Förster) hat darauf hingewiesen, dass uns der Wald in den nächsten Jahren Geld kosten wird. Die Verkehrssicherung der Wege erfordert entsprechende Fällungen. Die Preise für Holz sind so niedrig, dass sich der Verkauf teilweise nicht einmal rechnet. Dies hat auch mit den Stürmen der letzten Jahre zu tun.

Wir werden eine neue Jungpflanzung anlegen. Dazu werden wir zu einem Teil Jungpflanzen kaufen. Diese werden aus verschiedenen Baumarten bestehen, von denen wir heute glauben, dass sie sich in unserem zukünftigen Klima gut entwickeln werden. In Sommerhausen geht um den Erhalt des Waldes - nicht um die Nutzung.

 

Neben den Jungpflanzen wollen wir aber auch Eicheln aus unserem Wald sammeln und neben den Jungpflanzen aussähen.

Für das Sammeln konnten wir schon die Rupert-Egenberger-Schule und den Kindergarten gewinnen.

Sie dürfen gerne auch - mit Ihren Kindern, Enkeln oder selbst - sammeln gehen.

Dazu verweise ich auf den Sammelaufruf  im Mitteilungsblatt und auf unserer Homepage - Seite Aktuelles.

 

 

Die Reservisten haben sich auch schon bereiterklärt, uns beim Pflanzen zu unterstützen. Da wir die Jungpflanzung mit einem Zaun schützen müssen, entsteht hier auch ein weiteres Beobachtungsobjekt für unsere Waldläufer.


Hier sehen Sie ganz konkret, wie das Ehrenamt unsere Gemeinde positiv beeinflusst.

Am 24.09. durfte ich in Marktsteft und Sulzfeld an einer Veranstaltung teilnehmen, die sich ebenfalls mit dem Klimawandel befasst. In Marktsteft wird der alte Binnenhafen saniert und in ihm ein BNE etabliert. BNE steht für Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung.
In Sommerhausen haben wir die Umweltstation im Tierpark mit einem ähnlichen Auftrag. Marktsteft bewirbt sich für den Landkreis Kitzingen, ist aber auch Teil unseres ILEK.

In Sulzfeld haben wir den Wald und danach die Felder und Weinberge besichtigt. Das Wasser wird in unserer Region immer knapper. Wir hatten in den letzten 30 Jahren 22 Jahre, in denen mehr Wasser verdunstet ist, als durch Niederschlag hinzugekommen ist. Dieser Trend wird sich leider noch verstärken. Das wird unsere Kulturlandschaft verändern.
Ich möchte versuchen diesen spannenden Vortrag auch in Sommerhausen präsentieren zu können. Dr. Wolfgang Patzwahl hat das Thema sehr spannend und begreifbar erklärt. Wir müssen keine Angst haben, aber wir müssen uns auf den Weg machen.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne und gesunde Kirchweih
Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak - Sept. 2020

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

Anfang August habe ich Urlaub gemacht. Ich weiß, dass der 1. Bürgermeister die letzten 18 Jahre keinen Urlaub gemacht hat. Es ist für mich aber immer auch die Zeit, in der ich neben der Erholung auch Dinge neu ordne. Meine Buchhalterin hat mal gesagt: Jedes mal, wenn er aus dem Urlaub kommt, hat er neue Ideen. Es ist doch auch wichtig, die Eindrücke eines Jahres mal in aller Ruhe zu ordnen. Ich habe meinen Urlaub dieses Jahr im Paradies verbracht. Ich bin nicht vereist. Tagesausflüge in die umliegenden Mittelgebirge Rhön, Spessart und Steigerwald haben wir für Wanderungen im Wald genutzt. Vielen Dank an Sie alle, dass Sie meinen Urlaub respektiert haben.
Ich hoffe, dass Sie alle auch ein wenig Urlaub genießen konnten / können. Und noch wichtiger, dass wir alle wieder gesund zurückkommen. Die Ansteckungszahlen gehen leider wieder hoch.

Aber zu den Ideen, die ich aus meinem Urlaub mitbringe. Besser vielleicht, über was habe ich so nachgedacht.
Zum einem hoffe ich, dass wir im September noch 2 Container für den Kindergarten errichten können. Dort benötigen wir dringend Platz für einen Sozialraum und das Büro der Leitung.
Danach werden wir uns mit möglichen Sanierungskonzepten für den Kindergarten auseinandersetzen.

Mit der Kündigung des Mietvertrages mit der Rupert-Egenberger-Schule stehen uns in 2 - 3 Jahren weitere Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe des Kindergartens zur Verfügung. Die Schule mussten wir leider kündigen, da der Pavillion Teil des Mietvertrages ist.

Zum anderen freue ich mich auf das Verkehrskonzept. Wir haben den Beschluss gefasst, dieses zu erstellen. Jetzt warten wir nur noch auf den Förderbescheid im Rahmen der Städtebauförderung, um damit beginnen zu können. Ich habe ja schon viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten, dass wir überall im Altort Probleme mit dem rollenden und ruhenden Verkehr haben. Für die Entwicklung des Konzeptes werden wir wieder versuchen einen Bürgerworkshop durchzuführen. Wir werden aber auch das Digitale Bürgerforum in eine neue Plattform übertragen. Aufgrund von Corona sollten wir auch dort diskutieren. Dazu möchte ich Sie schon heute auffordern.

Ich versuche jeden Monat ein Ehrenamt vorzustellen. Heute möchte ich Ihnen Ihr mögliches neues Ehrenamt vorstellen. Es gibt viele Aufgaben in unserer Gemeinde, die nur wenig Zeit in Anspruch nehmen; in der Summe ist es jedoch sehr viel Zeit. Deshalb möchte ich Ihnen mögliche Ehrenämter beschreiben, die der Gemeinde - und somit uns allen - helfen. Sie werden dann hoffentlich aus feststellen, dass ein Ehrenamt Freude bereiten und neue Bekanntschaften bzw. Freundschaften entstehen lassen kann.

Waldläufer

Im Mitteilungsblatt vom 31.07.2020 habe ich Ihnen über den Zustand unseres Waldes berichtet. Dabei habe ich auch das Ehrenamt des Waldläufers, das es schon in anderen Gemeinden gibt, beschrieben. Der Waldläufer überprüft regelmäßig eine Einzäunung im Wald auf Schäden oder Löcher. Die Einzäunung dient dem Schutz der Jungbäume vor Wildverbiss. Dadurch können die jungen und kleinen Pflanzen besser anwachsen. Sie benötigen ca. 5 - 8 Jahre, um eine Größe zu erreichen, bei der der Wildverbiss den Pflanzen keinen massiven Schaden zufügen kann. Sollten Schäden am Zaun entdeckt werden, kann die Reparatur zügig durch den Bauhof oder auch gerne durch Ehrenamtliche vorgenommen werden. Und je kürzer die Zäune beschädigt sind, desto schneller können die Zäune aus dem Wald entfernt werden. Unser Förster hätte am liebsten keine Zäune im Wald, aber dass ist leider bei dem aktuellen Wildbestand und dem klimabedingten starken Waldumbau nicht möglich. Dieses Ehrenamt ist also ideal für alle, die gerne mal einen Rundgang in unserer Flur und unseren Wäldern vornehmen. Wenn man 4 - 6 mal im Jahr den Zaun besucht, sollten die Schadstellen schnell entdeckt und behoben werden können.

Grenzsteinpate

Wer kennt denn die Gemarkung Sommerhausen in seiner ganzen Ausdehnung. Die Gemarkung nennt man das Gebiet, das durch den Markt Sommerhausen verwaltet wird. Es grenzt im Norden an Eibelstadt und Erlach, im Osten an Erlach, welches zu Ochsenfurt gehört. Im Süden befindet sich Kleinochsenfurt, das auch zu Ochsenfurt gehört. Im Westen haben wir noch Gossmannsdorf (ebenfalls Ochsenfurt) und Winterhausen. Die Gemarkungsgrenze zum Gossmannsdorf und Winterhausen befindet sich im Main. Heute können wir die Gemarkung im Internet anschauen. Dazu empfiehlt sich zum Beispiel der [BayernAtlas]. Früher gab es kein Internet und auch kein GPS. Deshalb wurden die Grenzen mit Steinen - eben den Grenzsteinen - markiert. Die Grenzsteine werden heute noch von den sogenannten Siebenern betreut. Die Grenzsteine der Gemarkung wurden dann von den Siebenern der beiden benachbarten Gemeinden gesetzt. Diese Gemarkungssteine sind immer etwas größer als normale Grenzsteine und bei uns auch teilweise sehr schön. Wir haben ca. 130 Grenzsteine, welche die Grenzen unserer Kommune umgeben. Das Ehrenamt in Bezug auf unsere Gemarkungssteine würde ebenfalls den regelmäßigen Besuch (3 - 4 mal im Jahr) bedeuten. So etwas kann man gerne mit der Familie im Rahmen eines Spaziergangs oder Ausflugs machen. Dabei kann man sich ja eventuell auch mit den Grenzsteinpaten der benachbarten Gemarkungssteine absprechen und ein Picknick organisieren. Sollten Schäden entdeckt werden, informieren Sie einen Siebener. Sollte der Stein im Sommer einwachsen, darf man den Bewuchs auch gerne mal niedertreten oder entfernen.

Mitarbeiter beim digitalen Bürgerforum

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, wird auch das digitale Bürgerforum in eine neue Plattform verschoben. Dabei sind viele kleine Aufgaben zu erledigen. Es müssen neue Benutzer angelegt werden; es sollen neue Themen / Foren angelegt werden, in denen dann alle Teilnehmer zu einem Thema diskutieren können. Sicherlich müssen manchmal auch die Beiträge redaktionell bearbeitet werden. Dieses Ehrenamt findet nicht unbedingt in der freien Natur statt. Es wird dafür aber vielleicht viel mehr Kontakte zu anderen Sommerhäusern ermöglichen. Den persönlichen Kontakt kann man dann ja im Ort nachholen.

Fragen und Anmeldung

Sollten Sie noch Fragen haben, oder sollten Sie Anregungen haben, melden Sie sich gerne bei uns im Rathaus. Sie können sich per E-Mail (rathaus@sommerhausen.de) oder persönlich melden. Das Rathaus ist am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10:00 - 12:00 Uhr geöffnet. Am Dienstagabend von 18:00 - 19:00 Uhr habe ich meine Sprechstunde.

 

Ich freue mich von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen noch eine gute Zeit.

Bleiben Sie gesund!

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister Sommerhausen

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak - Aug. 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


wir leben doch wirklich in einer schönen Umgebung. Wir haben nicht nur den Main für alle möglichen Arten des Wassersports. Unser Ort strahlt eine besondere Atmosphäre aus - vor allem, wenn die Abende so lau sind. Da möchte man gerne draußen sitzen.
Und dann gibt es noch die Kulturlandschaft mit den Weinbergen, Feldern, Obstplantagen und Wäldern. Sie werden von den Landwirten und Förstern gehegt und gepflegt.

Im letzten Monat war Herr Schölch vom AELF Würzburg bei mir vorstellig und hat mit mir zusammen unseren Wald besichtigt. Der Markt Sommerhausen besitzt 118 ha Wald. Herr Schölch ist unser Förster. Neben den Verwaltungsaufgaben und den Planungen zur wirtschaftlichen Nutzung des Waldes haben wir einen gemeinsamen Rundgang in der Alttanne und dem Zigeunerholz absolviert. Bei diesem Rundgang habe ich wieder viele spannende und interessante Dinge gelernt.

Geschädigte Baumkronen im HundsrückDass wir den Wald in den nächsten Jahren wegen der Klimaerwärmung
umforsten müssen, war mir bereits bekannt. Damit wurde ja auch schon
begonnen. Ganz deutlich wird dies am Tierpark.
Dort wurden unterschiedliche Baumarten gepflanzt.
Die Schwarzkiefer in unseren Wäldern hat Probleme.
Durch die trockenen und heißen Jahre konnten sich auch Krankheiten ausbreiten.
Die Verjüngung unseres Waldes ist aber gar nicht so einfach.
Der trockene sandige Boden lässt die Bäume langsamer wachsen.
Der durchaus hohe Wildbestand in den letzten Jahren sorgt auch für
entsprechend hohen Verbiss bei den Jungpflanzen.
Ich habe eine geschätzt 20 Jahre alte Buche gesehen,
die ca. 40 cm hoch war.

Wie alt muss sie werden, bis aus ihr ein stattlicher Baum geworden ist?! Deswegen sind auch die Jäger wichtige Partner für unseren Wald. Sie übernehmen die Rolle des natürlichen Feindes von Wildschwein und Reh.

Neben der Bejagung von Wild, gibt es auch die Möglichkeit Bereiche einzuzäunen. Diese Zäune stören unser Naturerlebnis und unseren Förster. Er möchte einen frei zugänglichen Wald haben. Über diese Zäune kamen wir auch auf das Thema „Ehrenamt“. In anderen Wäldern gibt es Waldläufer. Sie kontrollieren regelmäßig die Zäune im Wald, damit sie so schnell wie möglich wieder abgebaut werden können. Wenn der Zaun immer geschlossen ist, dauert es 5 - 8 Jahre. Mit Löchern, die längere Zeit nicht entdeckt werden, kann sich diese Zeit leicht verdoppeln. Ein Jungbaum, dessen Triebe einmal abgefressen wurden, verliert im Wachstum ca. 3 Jahre.

Apropos Ehrenamt: Siegbert Fuchs benötigt viel Papier für sein Ehrenamt. Er hält als langjähriger Vorstand und Schriftführer des Bürgervereins das Zeitgeschehen in Sommerhausen fest. Dabei entstehen Geschichten und Gedichte, die er auch als Nachtwächter gerne mal zum Besten gibt. In der Coronazeit hat er schon mehrere Artikel über den Sommerhäuser Fußball in alten Tagen verfasst. Gerne lasse ich sie im Mittelungsblatt und auf der Homepage veröffentlichen.

Lieber Siegbert,
vielen Dank für Dein ausdauerndes Engagement. Schreibe bitte weiter so.


Ich wünsche Ihnen allen schöne Ferien und bleiben Sie gesund.

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak - Juli 2020

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,


wieder ist ein Monat vergangen. Den Juni wollte ich zum Sortieren der Aufgaben verwenden. Es haben sich aber auch schon viele Aufgaben aufgedrängt und um Lösung gebeten. Aber auch im Juni, wie wohl das ganze Jahr noch, wird Corona das beherschende Thema sein. Wo betrifft es denn uns in unserer Gemeinde?

Alle kennen unseren Main mit seinen schönen Badebuchten. In den letzten Jahren haben wir (Altbürgermeister Fritz Steinmann) immer den Sand erneuert und an der 2. Badebucht ein Dixiklo aufgestellt.
Dieses Jahr werden wir auch wieder Sand aufschütten. Nachdem die Einschränkungen Stück für Stück gelockert werden, werden in diesem Sommer sicherlich auch die Badebuchten gut genutzt. Da der Sommerurlaub für den einen oder anderen leider ausfallen muss, wird der Andrang eventuell sogar noch höher. Bitte achten Sie trotzdem in unser aller Interesse immer auf die geltenden Abstandsregeln.
Leider können wir aufgrund der Hygienevorschriften dieses Jahr kein Dixiklo aufstellen. Dies führt bereits jetzt teilweise zu unschönen Bildern in der näheren Umgebung unseres Strandparadieses. Vielleicht fallen den Betroffenen ja andere Lösungen ein, damit wir nicht im … ersticken. Für die Hunde haben wir ja auch eine Lösung gefunden. Man kann ja vielleicht auch mal kurz nach Hause - oder zur öffentlichen Toilette in die Ochsenfurterstraße fahren.

Bei den fleißigen Eltern (die machen es wohl mehrheitlich), die die Steine immer wieder mal aus dem Eingangsbereich der Bucht zurück auf die Buhne tragen möchte ich mich auch bedanken. Vielleicht sollten dann die Halbstarken :) diesem Beispiel folgen und nicht die Steine zurück in den Eingangsbereich transportieren (werfen). Ihr seid schon stark - richtig genutzt seid Ihr total stark!

In unserer Gemeinderatssitzung am 28.05.2020 hat uns Corona insofern beschäftigt, dass wir versucht haben unseren Wirten zu helfen. Dabei haben wir in Zusammenarbeit mit Ihnen weitere Außenflächen gesucht und gefunden, die in diesem Sommer für die Bewirtung genutzt werden können. So können die Abstände eingehalten werden und trotzdem genügend Plätze angeboten werden.
Die Zusammenarbeit im Altort mit den Anwohnern hat im Mönchshof wunderbar funktioniert. Einige Anwohner sind sogar bereit, diese Saison nicht mehr im Altort zu parken, damit der Platz für Tische und Fahrräder zur Verfügung steht. Vielen Dank!

 

Ein Klick auf das Bild vergrößert dessen Ansicht!Der zusätzliche Platz für Außenbewirtung schränkt natürlich auch den knappen Parkraum ein. Dies verschärft die Verkehrssituation im Altort noch weiter. Da schafft auch das Bürgermeisterfahrrad nur wenig Linderung. Wir sollten alle bemüht sein, unsere Autos auf dem eigenen Grund oder außerhalb
des Altortes zu parken.

Deshalb meine Bitte an alle:
Nehmt gegenseitig Rücksicht. Das gilt für das Parken aber auch für die Geschwindigkeit.

 

 

Im Rahmen vom ISEK haben wir für dieses Jahr auch eine Verkehrsplanung vorgesehen.
Dabei soll ein zukunftsfähiges Konzept für den rollenden und ruhenden Verkehr im Altort erstellt werden. Alle sind eingeladen teilzunehmen.

Teilweise haben wir schon Anmerkungen und Vorschläge erhalten. Diese werden berücksichtigt.

 

Ein Klick auf das Bild vergrößert dessen Ansicht!Dazu wird es einen Bürgerworkshop geben. In diesem Rahmen möchten wir auch die Gestaltung des Kreisels diskutieren. Wir werden aber auch das digitale Bürgerforum als Plattform für die Diskussion nutzen.

Elmar Kohl ist gerade dabei, dieses auf neue Füße zu stellen, damit es
einfacher zu bedienen ist.

 

 

In diesem Monat möchte ich mich aber auch wieder für das ehrenamtliche Engagement bei einer Mitbürgerin bedanken.

Auch der Banker von Sommerhausen war wieder mit seinen Helfern aktiv.

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

 

Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak - Juni 2020

Sehr geehrte Mitglieder unserer Gemeinde,


ich bin jetzt schon einen Monat im Amt des 1. Bürgermeisters. Der erste Monat war sehr spannend und erfahrungsreich.

Am 2. Tag wurde ich bereits von einer Baufirma angerufen. Sie stehen auf der Baustelle und benötigen die Genehmigung der Gemeinde, einen gemeindelichen Weg mit einem Regenwasserrohr zu queren. Ich bin ja kein Spezialist für Baurecht…​ Da hilft es also wenig, wenn ich mir das vor Ort anschaue.
Deshalb habe ich den Vorarbeiter mal gefragt, ob denn jemand von der Verwaltung oder dem Bauhof anwesend sei. Und tatsächlich Herr Weiglein von der Bauverwaltung war vor Ort. So konnte ich mich mit ihm kurz beraten und dann eine Entscheidung fällen.

In den letzten 4 Wochen sind so viele Entscheidungen mithilfe der Verwaltung zum Wohle unserer Gemeinde gefällt worden. Vor Entscheidungen haben ich keine Angst. Das bin ich aus meinem Berufsleben schon lange gewohnt. Und mit guten Beratern, die zum eigenen "Unternehmen" gehören, kann man auch sicher entscheiden. Deshalb möchte ich mich auch bei allen Mitarbeitern von Rathaus, Bauhof, Kindergarten und Verwaltung bedanken, dass Sie den neuen Bürgermeister so gut unterstützen. Oft habe ich dabei auch den Satz vernommen "Das ist eigentlich nicht die Aufgabe des Bürgermeisters." Dann wurde auch immer gleich gesagt, wer das eigentlich macht.

Ich habe den ersten Monat auch genutzt, um möglichst viele Aufgaben zu identifizieren und zu sammeln.
Im 2. Monat möchte ich einen Teil meiner Zeit darauf verwenden, die ganzen Aufgaben zu sortieren und in eine gute Reihenfolge zu bringen.
Dann können wir anfangen, die einzelnen Themen intensiv zu bearbeiten.

Bis heute übernimmt aber auch unser Altbürgermeister Fritz Steinmann kleine - aber wichtige - Aufgaben. Auch das hilft enorm. Wenn das so weiter geht, dass jeder sich etwas einbringt, dann bin ich fest davon überzeugt, dass unserer Gemeinde und Gemeinschaft eine schöne Zukunft bevorsteht.

Dazu tragen auch die vielen Ehrenamtlichen mit Ihren Aktionen bei. Im April wurde ein Bienenhotel am Friedhof aufgestellt.
Auch bei der Dorfbegrünung haben sich Anna Lindner und Susanne Neuser ehrenamtlich eingebracht.

Die vielen anderen Mitbürger, die ich hier und heute nicht erwähnt habe, mögen es mir nachsehen und auf mich zukommen. Ich möchte möglichst alle ehrenamtlich Tätigen mal erwähnen, damit sich andere inspirieren lassen. Ohne all diese Helfer wäre unser Ort nicht so liebenswert und vielfältig.


Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

 


Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak zum Amtsantritt im Mai 2020


Sehr geehrte Mitglieder unserer Gemeinde,


am 15.03.2020 haben Sie mich mit einer überwältigenden Mehrheit zum neuen Bürgermeister von Sommerhausen gewählt. An dieser Stelle möchte ich mich dafür nochmals bei Ihnen bedanken. Das Ergebnis sehe ich als Ehre und Verpflichtung.

Ich möchte jedoch Sie alle einladen den Gemeinderat und mich dabei zu unterstützen, unser Sommerhausen weiterzuentwickeln und zu gestalten. So, wie Sie mich ansprechen dürfen und werden, um meine Unterstützung zu erhalten, möchte und werde ich auch Sie ansprechen und bitten die Gemeinde und unsere Projekte zu unterstützen.

Die Wochen vom 15. März bis 01. Mai waren von der Isolation geprägt. Ich hoffe, Sie konnten die Zeit nutzen für gute Gedanken, Gespräche am Telefon und Kontakte über die sozialen Medien.

So langsam beginnen wir wieder mit der Normalisierung unseres Lebens. Wenn man den Experten glauben darf, wird diese Phase aber sicherlich auch noch bis zum Ende diesen Jahres - oder gar darüber hinaus - andauern. Schrittweise werden die Geschäfte wieder öffnen.
Die physische Distanz zueinander ist weiterhin erforderlich. Bitte nehmen Sie den Schutz der anderen ernst und folgen Sie den Verhaltensrichtlinien, die uns empfohlen bzw. auferlegt werden.

Solange die großen Feste nicht möglich sind, können wir versuchen im kleinen Rahmen und in kleinen Gruppen Dinge gemeinsam anzupacken und Sommerhausen gemeinsam mit viel Spaß und Freude voranzubringen. Einige Ideen wurden schon an mich herangetragen. Für weitere bin ich Ihnen dankbar.

Geben Sie mir bitte noch ein wenig Zeit, meinen neuen Arbeitsplatz zu sortieren. An dieser Stelle möchte ich mich schonmal bei Bürgermeister a.D. Fritz Steinmann, Frau Busch, der Verwaltung in Eibelstadt sowie allen Mitarbeitern der Gemeinde (Kindergarten, Bauhof, …) für ihre Unterstützung bedanken.


Bleiben Sie gesund!

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen, den 01.05.2020