Gedanken des Bürgermeisters

Gedanken des 1. Bürgermeisters

16. Juli 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 03.07.2021 war die Teststrecke Sommerhausen das letzte Mal geöffnet. Aufgrund der rückläufigen Inzidenzzahlen ist es aktuell nicht mehr erforderlich auch in unseren Gemeinden ein Testangebot zu haben. Einen ausführlichen Bericht zur Teststrecke finden Sie ebenfalls in diesem Mitteilungsblatt.

Wir alle hoffen, dass wir im Herbst nicht wieder einen Lockdown erleben. Aus diesem Grund haben sich bereits viele Personen impfen lassen. Auch ich bin bereits das erste Mal geimpft. Für die sogenannte Herdenimmunität ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen geimpft oder genesen sind. Die Experten gehen von einer Quote zwischen 80 und 85% aus, damit dieses Ziel erreicht werden kann.

An dieser Stelle darf ich den Impfgegnern einen gewissen Egoismus vorwerfen. Sie gefährden ja nicht nur ihre eigene Gesundheit. Durch ihre Verweigerung gefährden sie ja auch das Ziel der Herdenimmunität. Und damit bleibt die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Lockdown, der dann uns alle betrifft, höher. Es hat eben auch etwas mit Rücksicht zu tun, wenn man sich impfen lässt.

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Unsere eigenen Freiheiten enden dort, wo sie die Freiheiten
der anderen einschränken.
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Im Juni mussten wir uns von Lothar Bohne verabschieden. Er war immer als ehrenamtlicher Helfer bei den verschiedensten Festen aktiv. Auch beim Sommerhausen Festival 2019 hat er geholfen und teilweise den Spüldienst alleine bewältigt. Mir wird er aber auch als Mensch fehlen.

Bei der Trauerfeier hat leider die Technik (Mikrofon) versagt. Es war nicht das erste Mal - aber doch das erste Mal in meiner Amtszeit. Deshalb hat sich auch Karl Zimmermann bei mir gemeldet. Zusammen mit Altbürgermeister Fritz Steinmann haben wir das Problem untersucht.

Die Anlage ist, auch nach Meinung von Karl Zimmermann, sehr gut. Das Problem wurde bei den Akkus der Mikrofone lokalisiert. Zusammen haben wir entschieden, dass in Zukunft immer neue Batterien verwendet werden. Damit sollte das Problem nicht mehr auftreten. Mein Dank geht an dieser Stelle an Fritz und Karl für die zielorientierte Zusammenarbeit.

Genießen Sie den Sommer

Wilfried Saak

1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

02. Juli 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

beim letzten Mal habe ich Ihnen von unseren Gärten berichtet. Davor war mein Thema unser Main als Freibad und Naherholungsort. Und begonnen hat diese „Serie“ in unserem Wohnzimmer beim Tag der Nachbarn.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Ich habe einige Rückmeldungen bekommen, dass sich die Nachbarn im öffentlichen Raum zusammengesetzt haben. Viele haben auch gemeint, dass wir das gerne wiederholen können bzw. sollten.

Was wir heute im Ort, an den Gärten und am Main genießen, haben zum größten Teil unsere Vorgänger geschaffen. Und seitdem wurde es von den jeweiligen Besitzern gepflegt. Was lange nicht gepflegt worden ist, wurde dann auch mal durch etwas Neues ersetzt. Und so ist das Ensemble Sommerhausen entstanden. Zum Ensemble gehören übrigens Sommerhausen und Winterhausen gleichermaßen. Zusammen bilden wir wohl das einzige Ensemble in Bayern, dass sich über 2 Gemeinden erstreckt, die durch einen Fluss getrennt sind.

Wir möchten dieses Ensemble erhalten und weiterentwickeln. Dies ist ein Grund, warum Sommerhausen ein ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) erstellt hat. Jetzt sind wir aktiv an der Umsetzung.

Bis August werden wir die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung beschließen. Damit wird der Weg frei für kommunale Förderungen im Sanierungsgebiet. In die Erstellung dieser Satzung haben nicht nur das Büro Kläre mit Melanie Eisner und Cornelia Pfeuffer viel Zeit investiert. An den vielen Beratungen waren auch das Bayrische Landesamt für Denkmalpflege (Dr. Thomas Gunzelmann), die Regierung von Unterfranken (Daniela Kircher), Dr. Wieser, Fritz Staib, Sylvia Haines und der gesamte Gemeinderat beteiligt. Alle haben Zeit und Ideen mitgebracht. Es hat gedauert - aber es ist gut.

Die Sanierungsberatungen sind ein weiterer Baustein des ISEK, die wir als Gemeinde anbieten. Sie werden sehr gut angenommen. Frau Haines als beratende Architektin ist erfreut über die vielen Termine.

Daneben steht auch das Verkehrskonzept auf der Agenda. Ein ähnlich großer Kreis an Beteiligten ringt auch hier um sehr gute Lösungen. Es ist allerdings ganz anders, da der Verkehr sich in den letzten 100 Jahren vollständig verändert hat. Und er verändert sich weiter, sodass wir hier auch mit Annahmen arbeiten müssen, die sich in der Zukunft als falsch erweisen können.

Ein weiteres Projekt im ISEK ist unser Miltenbergerhaus. Hier wurde dem Gemeinderat ein Nutzungskonzept vorgestellt, das jetzt diskutiert werden muss. Die Studenten der FHWS haben als Studienobjekt in diesem Semester auch das Miltenbergerhaus untersucht und Nutzungskonzepte erstellt.

Es passiert vieles, was man nicht direkt sieht.

Gut Ding will Weile haben


Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

18. Juni 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 27. Juni findet in diesem Jahr der Tag der offenen Gartentür statt. Dabei werden auch die Grabengärten teilnehmen. Sie können von uns ja täglich besichtigt werden, betreten darf man sie auch am 27.06. nicht.

Familie Reichelt hat sich mit ihrem Garten im letzten Jahr beworben. Frau Tokarek vom Landratsamt möchte den Blick auf die Möglichkeiten und Vielfältigkeit hinweisen, die auch auf kleinstem Raum entstehen. Die kleinsten Grabengärten besitzen eine Fläche von ca. 60 qm. Vielleicht genießen Sie unsere Gärten am Samstag und lassen den Gästen am Sonntag von Vorrang. Sie dürfen auch gerne die anderen teilnehmenden Gärten besuchen.

Auch unser Friedhof ist im Sommer ein Blumengarten. Viele Gräber sind bepflanzt. Dadurch entsteht ein buntes Blumenmeer. Der Friedhof ist aber mehr als ein Blumengarten und Ort der Trauerbewältigung. Er ist auch eine Begegnungsstätte.

Ab sofort ist auch die öffentliche Toilette am Friedhof geöffnet. Auch wenn es länger gedauert hat, als ich mir am Anfang vorgestellt habe, ist die Bauzeit von gut 6 Monaten für eine Baumaßnahme im öffentlichen Bereich eher kurz. Dabei ist eine behindertengerechte Toilette entstanden.

Aus diesen Gründen möchten wir in diesem Jahr auch am Tag des Friedhofs teilnehmen. Am 18.09.2021 möchte ich mit Ihnen diesen Ort entdecken und über seine Zukunft diskutieren.

Die Grabpflege gestaltet sich in der heutigen Zeit durchaus anders. Die mobilere Gesellschaft führt oft dazu, dass die Kinder nicht mehr in der Nähe der Eltern wohnen. Die regelmäßige Grabpflege wird dadurch erschwert bis unmöglich.

Steinplatten auf den Gräbern reduzieren den Pflegeaufwand, aber sie reduzieren auch den Lebensraum von Insekten. Die Friedwälder versiegeln kaum Flächen, sie sorgen aber trotzdem für eine Veränderung unseres Friedhofs. Und mit seinen Arkaden zählt er zu einem schönen Ort, der auch in Zukunft als Friedhof erkennbar bleiben sollte.

Genießen Sie diese Jahreszeit mit seinen Blumenmeeren an den verschiedensten Stellen im Ort. Wenn Sie die Rosen in der Herrengasse bewundern, erschrecken Sie sich nicht. Die drei Kraniche machen dort eine kurze Rast.


Auf ein Treffen an unseren Gärten

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

04. Juni 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

so langsam kommt der Sommer. In diesem Jahr ist das Frühjahr kühler und feuchter ausgefallen als 2020. Das hat für die Natur durchaus Vorteile. Zur Zeit ist alles noch sehr grün. Auch unsere Jungpflanzen im Wald haben mit diesem Bedingungen bessere Chancen heranzuwachsen.

Wie bereits in den letzten Jahren werden wir auch in diesem Jahr das Mulchen am Main und in der Flur soweit reduzieren wie möglich. Auch im Weinbaufax Franken wurde in der Ausgabe vom 17.05.2021 darauf hingewiesen, dass die Wegeränder „vom Endstickel bis zur Straße“ weitgehend unbearbeitet bleiben sollten. So kann sich mit der Zeit eine reichhaltige Lebensgemeinschaft mit vielerlei Pflanzen und Tieren ansiedeln.

Zu dieser Lebensgemeinschaft zählt auch die Zecke. Sie liebt das hohe Gras als Lebensraum. In den letzten Jahren hat sie sich in Unterfranken stark verbreitet. Es finden auch für uns Veränderungen in unserem Lebensraum statt, auf die wir entsprechend reagieren sollten. Denken Sie deshalb doch auch mal über eine FSME-Impfung nach.

Trotzdem freue ich mich auch auf die warmen und sonnigen Tage, an denen man sich gerne im Main abkühlt. Wir werden in diesem Jahr wieder Sand an den Badebuchten deponieren. Die Hundebesitzer bitte ich auch in diesem Jahr die beiden Buchten für das „Hundebad“ zu meiden. Weiter Mainaufwärts haben wir noch viele Buchten, an denen die Hunde gerne das kühle Nass genießen dürfen.

An der 2. Badebucht werden wir in diesem Jahr auch wieder mobile Toiletten aufstellen. Im letzten Jahr haben wir wegen Corona davon abgesehen. Beim Müll würde ich Sie gerne alle bitten, soviel Müll wie möglich zu vermeiden. Vielleicht können Sie dann auch den restlichen eigenen Müll wieder mit nach Hause nehmen. Der Bauhof leert zweimal wöchentlich die Mülleimer, trotzdem haben sie im letzten Jahr nicht immer gereicht.

Mit etwas Rücksicht auf die Natur und die Mitmenschen kann es wieder ein wunderschöner Sommer am Sommerhäuser Main werden.


Auf ein Treffen in unserem Freibad

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

21. Mai 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 28.05.2021 ist der Tag des Nachbarn. Ich möchte Sie einladen in diesem Jahr den Tag des Nachbarn zu nutzen, um mit Nachbarn und Mitbürgern unser Sommerhausen zu beleben.
Überall in Sommerhausen stehen Bänke vor den Türen. Im Altort sind es besonders viele, aber auch in den anderen Straßen finden sich immer wieder Plätze, an denen man sich in einer kleinen Gruppe niederlassen kann. Teilweise sind die Bänke aus Stein, wie vorm Rathaus.

Früher haben die Menschen am Abend auf der Gasse gestanden, auf den Bänken gesessen und sich unterhalten. Der öffentliche Raum war auch eine Art Wohnzimmer. Deshalb war er auch an vielen Stellen mit Blumen, Sträuchern und Bäumen geschmückt. Im Wohnzimmer will man sich doch wohlfühlen.

In den letzten Jahren sind wieder viele neue bepflanzte Stellen im Altort entstanden. Jetzt sollten wir anfangen es auch wieder zu bewohnen. Bisher waren unsere Gastronomen und die Brunnen die häufigsten Treffpunkte. Gerne dürfen auch die anderen Plätze mit Bänken genutzt werden.

Bei Kaffee oder Tee, einem Schoppen, einem Bier oder einem Wasser und einem Obstsaft aus der Region können und dürfen wir auch in unserem Wohnzimmer am Abend diskutieren. Eine Bank ist in der Regel Corona-konform.

Es gibt auch viele private Bänke. Hier kann man sich nicht sicher sein, ob die Benutzung erwünscht oder gestattet ist. Wenn Sie als Hauseigentümer nichts gegen die Benutzung haben, bringen Sie doch am 28. Einfach ein Schild mit dem Schriftzug Tag des Nachbar an. Die Touristinfo hält entsprechende Schilder parat.

Ich freue mich auf den nächsten Freitag. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter aktuelles.


Auf ein Treffen in unserem Wohnzimmer

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

07. Mai 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das erste „Lehrjahr“ ist vorbei. Und gelernt habe ich bereits einiges. Es gibt aber noch vieles, was ist noch lernen darf.

An dieser Stelle möchte ich bei allen Mitarbeitern bedanken. Sei es der Bauhof, die Verwaltung, der Kindergarten, der Wasserwart oder all die anderen Helfer, die mich immer umfänglich informieren, sodass wir gute Entscheidungen für unsere Gemeinde treffen können. Mein ganz besonderer Dank gilt unserem Altbürgermeister Fritz Steinmann und der „guten Seele“ unseres Rathauses – Frau Petra Busch. Beide unterstützen mich jederzeit bei der Ausübung meines Amtes.


In diesem 1. Jahr war das allseits präsente Thema Corona. Gefühlt gab es keine Feiern – definitiv keine Feste. Feierliche Momente hat es in Sommerhausen aber trotzdem gegeben. Ich erinnere mich gerne an den Besuch des evangelischen Landesbischofs Dr. Heinrich Bedford-Strohm im September des letzten Jahres.


In diesem Jahr sollten im September genügend Personen geimpft / immunisiert sein, sodass wir uns wieder gemeinsam in Gruppe treffen und auch feiern können. Ich freue mich auch auf die Bürgerworkshops mit Ihnen im Rathaus, bei denen wir über Zukunftsthemen unserer Gemeinde diskutieren werden. Die Kirchweih und den Weihnachtsmarkt habe ich heute bereits fest im Kalender eingeplant. Damit liege ich hoffentlich richtig.


Für dieses Ziel sollten wir uns alle impfen lassen. Wenn Sie Bedenken haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt darüber. Er hat Medizin studiert und kann Ihre Fragen mit seinem fundierten Wissen beantworten. Im Internet finden Sie jede Meinung – und so manche Meinung als Sachinformation getarnt.

Ich warte noch auf meinen Impftermin; ich freue mich aber schon darauf!


Bleiben Sie gesund!

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

23. April 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bin stolz auf „meine“ Sommerhäuser. Und damit meine ich all jene, die sich ehrenamtlich für das Wohl und das Wohlfühlen in Sommerhausen engagieren.

Mein Aufruf im letzten Mitteilungsblatt für Helfer bei den Teststrecken in Sommerhausen war noch nicht verteilt, da hatten sich schon 36 Freiwillige gefunden, die die Teststrecken (Mittwochs und Samstags) betreiben werden. Davon sind 16 medizinisch versierte Personen, die die Abstriche nehmen werden. So konnten wir 4 Gruppen à 9 Personen mit 4 Abstrichnehmern bilden. Jede Gruppe ist im zweiwöchentlichen Rhythmus aktiv und kann auch noch untereinander tauschen.

Wenn jeder ein bisschen hilft, haben alle viel Zeit zum Feiern.

So beschreibe ich das Prinzip „Helfen bei Festen“, die zur Zeit noch nicht stattfinden. Bei der Teststrecke kann man das Ergebnis wunderbar sehen, wenn jeder ein bisschen hilft. Mit dem Feiern müssen wir leider noch ein wenig warten.

Auch in anderen Bereichen sind „meine“ Sommerhäuser ehrenamtlich aktiv. So haben viele Familien Müll gesammelt. Die Aktion putz.munter konnte in diesem Jahr leider nicht in der gewohnten Weise stattfinden. Deshalb haben viele Familien an verschiedenen Stellen in der Flur gesammelt. Das Ergebnis wird im nächsten Mitteilungsblatt von den Initiatorinnen präsentiert.

Auch der „soziale Wohnungsbau“ wurde in Sommerhausen von Ehrenamtlichen unterstützt. Jürgen Helm, Jürgen Jerschel und Wilfried Wagner haben 25 Nistkästen gebaut. Die Ausführung entspricht dabei eher dem Modell Villa. Sie hängen jetzt an den Spielplätzen, auf dem Friedhof und an vielen anderen Stellen im Ort.

Alle ehrenamtlichen Helfer machen auf mich einen zufriedenen Eindruck und haben Spaß an den gemeinsamen Aufgaben. Wenn Sie das noch nicht ausprobiert haben, versuchen Sie es doch einmal. Sie können sich schon heute bei den Vereinsvorständen als Helfer für das nächste Fest anmelden. Das Fest kommt bestimmt.

Und wenn Sie es gar nicht abwarten können – die Feuerwehr besteht nur dank der Ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer. Die freiwillige Feuerwehr Sommerhausen, so wie alle Feuerwehren im Landkreis haben keine Angestellten.


Ich wünsche Ihnen viel Spaß in den Ehrenämtern

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

09. April 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Ostern ist vorbei, die Osterferien neigen sich dem Ende. Die Pandemie leider nicht.

Seit fast 2 Wochen versuchen wir in den Gemeinden der Veraltungsgemeinschaft Teststrecken einzurichten. Aufgrund der enormen Anzahl an erforderlichen Tests hat uns das Landratsamt um Unterstützung gebeten.

In den Gemeinden schaffen wir es nur mit dem ehrenamtlichen Engagement von Ihnen. Viele haben sich sofort bereit erklärt zu helfen. Trotzdem ist jede weitere Hilfe erwünscht. Melden Sie sich bitte im Rathaus (Tel.: 216 oder 8226) oder per E-Mail (rathaus@sommerhausen.de). In diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir zusammenstehen und für einander da sind.
Die aktiven Mitglieder der Feuerwehr sollen nicht beim Testen eingesetzt werden. Wir benötigen auch in diesen Tagen eine einsatzbereite Feuerwehr und unsere Ersthelfer vor Ort.

Welche Corona-Regeln gerade gelten, kann ich Ihnen hier nicht schreiben. Dieser Text entstand vor Ostern.

Es fallen in diesem Jahr wieder viele Feste aufgrund von Corona aus. Andere Aktivitäten unser Gemeindemitglieder sind trotzdem möglich. So gibt es die Aktion Sommerhausen startet durch; es wird Willis Schneckenweg als Erlebnis- und Rätselpfad für die jüngeren Gemeindemitglieder geschaffen; neue Wohnungen für Vögel wurden aufgehängt. Auch wenn das gemeinsame Miteinander fehlt, zeigen die einzelnen Aktionen, dass wir nicht alleine sind.

Im Gemeinderat werden zur Zeit die Gestaltungssatzung und das Verkehrskonzept beraten. An der Umfrage zum Verkehrskonzept haben Sie rege teilgenommen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Ihnen bedanken. Beide Themen möchten wir gerne mit Ihnen in einem Workshop besprechen, aber wir wollen es auch auf den Weg bringen.
Vielleicht werden wir es online im Bürgerforum vorstellen. Dort können Sie aktuell mitdiskutieren, wie wir unseren Kreisel gestalten wollen. Bürger, denen der Umgang mit den neuen Medien nicht liegt, dürfen sich gerne im Rathaus melden. Wir werden die Beiträge in ausgedruckter Form zur Verfügung stellen.



Nutzen wir die Zeit für gute Ideen und deren Umsetzung

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

26. März 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Montag, den 15.03.2021 ist es ein Jahr her, dass Sie mich zu Ihrem Bürgermeister gewählt haben. Nochmals vielen Dank für Ihr Vertrauen und für Ihre Unterstützung. Seit dem 16.03.2020 kennen wir auch die Bedeutung von Lockdown aus eigener Erfahrung.

In diesem Jahr hat sich also nicht nur bei mir viel verändert. Das Leben der meisten von uns hat sich stark verändert. Wir haben diese Krise (Corona) noch nicht ganz überwunden. Aber mit der Verfügbarkeit von Impfstoffen und Ihrer Bereitschaft, sich impfen zu lassen, sehen wir doch ein Licht am Ende des Tunnels.

Seit Montag, dem 15.03.2021, haben wir in Sommerhausen einen bestätigten Fall der Geflügelpest. Sie haben vielleicht die Schilder an den Ortseingängen bemerkt. Die Vorbereitungen für diese Krankheit lief für die meisten von Ihnen im Verborgenen. Bereits 2 Wochen zuvor haben wir dem Landratsamt den Ansprechpartner gemeldet, der sich um das Einsammeln von verendeten Wildvögeln kümmert. Die Meldeketten wurden aktiviert.

Am Samstag, den 13.03., wurde ich von Landrat Thomas Ebert persönlich in Kenntnis gesetzt, dass es einen Verdachtsfall gibt. Daraufhin habe ich die involvierten Kollegen informiert. Als die Bestätigung am Montag eintraf, haben wir auch das weitere Vorgehen mit dem Veterinäramt in Würzburg abgestimmt. Für die meisten von Ihnen verläuft der Lockdown für Geflügelhalter unbemerkt – und doch ist er für uns alle wichtig. Es geht um die Sicherheit unserer Lebensmittel.

Der erste große Ausbruch der Hühnergrippe liegt mittlerweile 17 Jahre zurück. Damals waren wir auch verunsichert, was die Zukunft bringen wird. Es folgte noch die Schweinegrippe, die als Pandemie eingestuft wurde, sich jedoch nicht so gravierend ausbreiten konnte.

Trotz mancher – vielleicht berechtigter – Kritik am Umgang mit Corona höre ich auch Stimmen, die sagen, dass sie nicht in der Haut der Politiker stecken möchten, die heute die Entscheidungen treffen müssen. Das Landratsamt hat es geschafft, die Impfstrecken in Betrieb zu nehmen. Der Impfstoff muss von Unternehmen geliefert werden.

Danach weiß man ja bekanntlich immer mehr. Deswegen wird auch der Umgang mit dieser Krise analysiert werden, um uns dadurch besser auf eine nächste Krise ähnlicher Form vorbereiten zu können.

In der Hoffnung Sie bald persönlich zu sehen

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

11. März 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in meiner Rolle als Geschäftsführer eines fränkischen Unternehmens, das am Weltmarkt tätig ist, habe ich schon viele ausländische Gäste empfangen. Gerne zeige ich ihnen dann auch die Region und Sommerhausen. Dabei fällt den Gästen immer wieder auf, wie sauber es in Deutschland ist. Wenn wir im letzten Jahr und wohl auch in diesem Jahr wieder vermehrt durch die regionale Flur streifen, ist es Ihnen vielleicht auch aufgefallen, oder Sie achten bitte mal darauf.

Dass es so „sauber“ ist, liegt nicht ausschließlich daran, dass wir keinen Müll achtlos in die Natur werfen, es hat viel mit den Menschen zu tun, die diesen Müll entsorgen. Unser Bauhof ist zweimal in der Woche damit beschäftigt, alle Mülleimer in unserer Gemarkung zu leeren. Dabei wird auch mal achtlos weggeschmissener Müll eingesammelt. Daneben gibt es aber noch viele Menschen, die freiwillig den Müll der anderen aufsammeln.

Es gibt Landwirte und Winzer, die die Flur sauber halten. Es gibt Familien, die bei ihren Spaziergängen den Müll der anderen aufheben und in der eigenen Mülltonne entsorgen.
Es gibt Bürger, die sich Zeit nehmen und Bereiche in der Flur oder an Wegen von Müll befreien. Es gibt auch jährlich die Aktion „putz.munter“ vom Team Orange, bei der tausende Freiwillige im Landkreis Würzburg mitmachen – so auch unsere Jugendfeuerwehr (Foto von 2020) und die Reservistenkameradschaft.

Leider kann in diesem Jahr der Führjahrsputz vom Team Orange aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht stattfinden. Aus diesem Grund haben sich engagierte Sommerhäuser Bürgerinnen (Cornelia Baumann, Ingrid Bergmann, Alexandra Maiwald und Angelika Völker) gedacht, dass in diesem Jahr die Haushalte einzeln sammeln; das ist ja Corona-konform. Als Gemeinde habe ich gerne die Zustimmung gegeben, dass wir den gesammelten Müll annehmen und bedanke mich bereits jetzt für diesen wertvollen Einsatz. Weitere Details finden Sie im digitalen Bürgerforum.

Sehr viel Müll entsteht durch die Verpackungen. Prof. Dr. Alexander Schraml hat auf der letzten Bürgermeisterarbeitstagung die Meinung vertreten, dass das Duale System nicht der Abfallvermeidung, sondern eher der Verpackungsindustrie dient. Dies ist auch ein Grund, warum die Gelben Tonnen so groß sind.

Wir können alle unsere Natur schützen! Weniger Verpackungsmüll mit einkaufen und diesen richtig entsorgen.



Bleiben Sie sauber und gesund!


Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

26. Februar 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


im Februar hat der Winter uns mit eisigen Temperaturen überzogen.
Wir durften an vielen Stellen im Ort und in der Natur die Winterlandschaft genießen – lange Eiszapfen an Dächern, zugefrorene Seen und die Rodelbahn an der Tränk.

Manche Freude kann zu einer Gefahr werden. Die Eiszapfen können abbrechen und Passanten schwer verletzten. Aus diesem Grund hat so mancher Eigentümer seine Mitbürger auf Schildern vor Dachlawinen gewarnt.

 

Die Gefahren für Tiere werden seltener wahr bzw. ernst genommen. So wurde auf dem Ochsensee - trotz der Beschilderung - versucht Schlittschuh zu laufen. Da der See recht flach ist, ist es besonders gefährlich für die Fische. Auch das Poltern auf dem Eis mit Steinen oder Stöcken gefährdet die Schwimmblasen und damit die Leben der Seebewohner. Der Vorstand des Angelvereins rief mich deshalb auch besorgt an.

Den gebührenden Respekt gegenüber der Natur und den Menschen haben da doch die Künstler walten lassen, die einen schönen – leider jedoch nicht dauerhaften – Vorschlag zur Gestaltung unseres Kreisels geschaffen haben.
Ob es eine freundliche Erinnerung war, dass hier noch Handlungsbedarf der Gemeinde besteht, mag ich nicht beurteilen. Aber wir wollen den Kreisel noch gestalten. Leider ist ein Workshop dazu noch nicht möglich.

Für das Verkehrskonzept werden wir auf einen Workshop im Rathaus verzichten. Sie finden aber in dieser Beilage eine Umfrage, die Sie bitte ausfüllen und im Rathaus einwerfen. Wir haben auch im digitalen Bürgerforum die Möglichkeit zur Diskussion geschaffen. Bitte nutzen Sie diese. Dort möchten wir auch die bisherigen Vorschläge für den Kreisel diskutieren.

Bleiben Sie kommunikativ, kreativ und gesund.


Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

12. Februar 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im letzten Jahr habe ich Ihnen mehrfach zum Thema Wald berichtet. Wir konnten ein Stück neu anpflanzen. Dabei haben Sie geholfen. Die Waldläufer sind aktiv und überprüfen die Umzäunungen. Für diese Hilfe möchte ich mich auch bedanken.

Die Bäume im Wald haben bereits sehr unter der Trockenheit der letzten Jahre gelitten. Bei den Regenfällen der letzten Wochen und dem Hochwasser Anfang des Monats mag man das leicht vergessen. Aufgrund der Trockenheit mussten auch einige Bäume entlang der Waldwege gefällt werden. Für die Waldwege haben wir eine Verkehrssicherungspflicht genauso wie für die Wege im Ort. Auch hier müssen wir gefährdende Bäume fällen. Wundern Sie sich also bitte nicht, dass an der Bushaltestelle am Schwanen 2 Bäume gefällt werden.

Die Gemeinde hat ein Baumkataster angelegt, in dem alle großen Bäume im Ortsgebiet erfasst sind. Sie werden regelmäßig durch einen Spezialisten begutachtet. Dabei werden erforderliche Maßnahmen festgelegt, die dann durch den Bauhof oder von Spezialisten der Baumpflege durchgeführt werden. In der Regel wird versucht, den Baum durch entsprechenden Rückschnitt zu retten. Das können Sie zum Beispiel an den Kastanien am Ochsenfurter Tor sehen.

Aber Verkehrssicherheit hängt nicht nur von standsicheren Bäumen ab. Auch die Rücksicht der Verkehrsteilnehmer ist wichtig. Und zur Rücksicht bedarf es auch Vorsicht. Für die Vorsicht hilft im Verkehr auch die freie Sicht.

Deswegen möchte ich heute auf ein Ehrenamt hinweisen, dass aus den oben genannten Motiven (Sichten) entstanden ist.

Gerti Fink bewirtschaftet den Grabengarten am Rumorknechtsturm.
Ihr ist dabei immer wieder aufgefallen, dass die Durchfahrt zum Mönchshof aufgrund der hohen Büsche an der Stadtmauer schlecht einsehbar war. Viele Eltern benutzen mit Ihren Kindern den Weg
und die Kinder laufen oder fahren mit dem Laufrad gerne voraus. Sie wurden dann manchmal sehr spät von den Autofahrern gesehen. Gott sei Dank ist nichts passiert.

Um die Sicht zu verbessern, hat Gerti Fink den Vorschlag an die Gemeinde herangetragen, die Büsche zu entfernen. Sie übernimmt seit dem die Pflege des freigelegten Ecks. Aus diesem Grund haben wir dort jetzt die wunderschönen Kräuter, die bitte nicht als Hundeklo verwendet werden.
Auch sollten an der Ecke keine Autos parken, sie nehmen ja nur die Sicht. An dieser Stelle mein herzlichen Dank für die liebevolle Pflege dieses Ecks.

Helau und bleiben Sie gesund!

Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

29. Januar 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 19.01. wurden die Maßnahmen zur Einschränkung von Corona erneut verlängert. In einigen Bundesländern gibt es auch Verschärfungen. In Bayern leben wir bereits seit dem 18.01. mit diesen härteren Auflagen.
Das Verwenden der FFP2-Maske im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen habe ich am Anfang nicht verstanden. So ist es wohl einigen gegangen. Und das die Maßnahme einen Tag nach Inkrafttreten der neuen Maßnahmen am 12.01. verkündet wurde, hat mich irritiert. Mit der Presseerklärung am 19.01. habe ich auch die Erklärung erhalten. Das mutierte Virus erfordert einen anderen Schutz der eigenen Person wie auch unseres Gegenübers. Das Virus ist ansteckender.

Die Situation ändert sich in diesen Zeiten oft sehr schnell. Und dann benötigen wir eben auch schnelle Entscheidungen wie damit umzugehen ist. Eine langfristige Strategie zu fordern ist verständlich – sie zu liefern aber leider nicht möglich. Der Impfstoff kann uns hoffentlich eine Normalität zurückgegeben.

Von der Zukunft in die Gegenwart:
Wie Sie bemerkt haben, ist der Weihnachtsschmuck entfernt. Die Krippe vor der Kirche wurde wieder eingelagert. Sie wurde ja nach und nach geschmückt. Unter anderem auch mit einer Christrose. Diese ist aber bereits vor dem Abbau verschwunden. Unsere Pfarrersleute würden sich freuen, wenn sie – auf welchen Umwegen auch immer – wieder vor Ihrer Tür erscheinen würde.

Von der Gegenwart in die Vergangenheit:
unsere Gemeinde pflegt ihr Archiv. Der ehemalige Kreisarchivpfleger Peter Wamsler hat mal zum Wesen und Zweck eines Gemeindearchives folgendes geschrieben:
Jede Gemeinde hat die gesetzliche Pflicht, ein Archiv aufzubauen und zu pflegen…Archivpflege ist eine Aufgabe von Verfassungsrang. Als Gedächtnis einer Gemeinde enthält das Archiv dauerhaft aufzubewahrende Archivalien für die Nachwelt. Ferner steht das Archiv für die Öffentlichkeit zur Verfügung, um Unterlagen u.a. zu Familien-, Vereinsgeschichte bzw. zu Belangen der gemeindlichen Vergangenheit einzusehen.

Damit das Archiv eingesehen werden kann, haben wir am 10.09.2020 eine entsprechende Satzung erlassen. Frau Irene Meeh pflegt unser Archiv. Sie stellt sich in dieser Ausgabe vor. Dabei berichtet sie über eine interessante Anfrage. Dies wird sie zukünftig in unregelmäßigen Abständen tun.

Von der Vergangenheit in die Zukunft:
Aus den Archiven geht hervor, dass die 2. Welle einer Pandemie meistens schlimmer wird als die Erste. Soweit die schlechte Nachricht. Es hat sich aber auch gezeigt, dass wir bisher alle Pandemien und Seuchen als Gesellschaft überlebt haben. Dies ist die gute Nachricht.

Versuchen wir also diese 2. Welle besser zu bewältigen.

Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

14. Januar 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für das Jahr 2021 wünsche ich uns allen Gesundheit, Glück und Respekt. Gesundheit ist immer das Wichtigste im Leben. Jeder hat nur Eine. Seit dem Ausbruch der Pandemie erkennen wir alle wieder den Wert der Gesundheit. Manchmal haben wir es ja doch auch als selbstverständlich angenommen. Mit ein bisschen Glück gelingen uns dann auch all die anderen Dinge, die wir uns für 2021 wünschen.

Der Respekt gegenüber der eigenen Person, aber auch der Respekt gegenüber allen Mitmenschen und unserer Umwelt ist aus meiner Sicht der beste Garant für ein friedliches und erfolgreiches Miteinander.

Durch den Impfstoff haben wir die Hoffnung, dass wir in diesem Jahr wieder zu ein wenig mehr „Normalität“ finden können. Auch wenn es lange dauern wird, bis die große Mehrheit geimpft werden kann, ist es ebenso wichtig, dass sich möglichst alle impfen lassen. Durch die eigene Impfung schützen wir ja genauso die anderen. Das ist doch eine Form von Respekt.

Respekt zeigt sich aber auch in ganz anderen Situationen. Wenn wir die Hinterlassenschaften unserer Hunde aufsammeln und in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern entsorgen, hat das auch etwas mit dem Respekt gegenüber den Mitmenschen und der Natur zu tun.

Alle Wanderer und Spaziergänger dürfen sich daran ein Beispiel nehmen. Tragen Sie Ihre Abfälle, die zuvor als Verpackung dienten, bis zu einem Papierkorb oder, noch besser, bis
nach Hause. So halten wir gemeinsam unsere schöne Umgebung sauber.

Durch die Einschränkungen von Corona hat sich auch unser Freizeitverhalten geändert. Wir sind heute häufiger und länger in der Natur unterwegs. Dabei entdecken wir hoffentlich auch wieder die Schönheit unserer Heimat. Aber auch hier sollten wir die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren respektieren. Die Tiere benötigen Ruhe. Dies gilt besonders im Frühjahr, wenn überall der Nachwuchs kommt.

Ruhe und Respekt hat auch etwas mit dem Straßenverkehr zu tun. Wir haben im Herbst zwei zusätzliche Geschwindigkeitsanzeigen beschafft und installiert. Bitte achten Sie auch von sich aus auf die geltenden Regeln. Sie dienen dem friedlichen Miteinander.

Für die nächste Ausgabe bereiten wir eine Umfrage zur Verkehrssituation in Sommerhausen vor. Diese möchten wir auch online zur Verfügung stellen. In den Zeiten von Corona findet vieles online statt. Für die Weiterentwicklung von Sommerhausen möchten wir auch das Medium „Internet“ benutzen.

Leider sind Bürgerversammlungen und -workshops auf längere Sicht nicht möglich. Mit der hohen Anzahl an Teilnehmern bei den Workshops zum ISEK haben Sie unsere Berater überrascht und unsere Gemeinde geehrt. Den Sommerhäusern liegt viel an ihrem Zuhause.

Bleiben Sie gesund und gehen Sie auch mal online.

 

Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

17. Dezember 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


dieser Eintrag ist der Letzte vor Weihnachten. Er ist auch der letzte in diesem Jahr. Aus diesem Grund wünsche ich Ihnen zuerst einmal eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Beschluss, viel Gesundheit, Erfolg und Glück im neuen Jahr.

Wir haben in diesem Jahr viel über Entbehrungen gesprochen. Diese sind ja auch immer noch notwendig, um die Pandemie einigermaßen unter Kontrolle zu halten.
Aber jede Krise birgt ja auch Chancen und bei all den Problemen dürfen wir uns in dieser Zeit auch mal über die positiven Aspekte dieses Jahres Gedanken machen.

Mein Leben hat sich am 15. März 2020 aufgrund des Wahlergebnisses stark verändert. Dafür möchte ich mich heute gerne nochmals bei Ihnen bedanken. Diese Veränderung macht es mir jedoch auch schwer, die Ursache so manch positiver Veränderung auszumachen.

Unser Familienleben ist intensiver geworden, da wir alle lange im „Home Office“ waren. Diese Veränderung würde ich trotzdem der Pandemie zuordnen.
Durch das Home Office habe ich ca. eine Stunde am Tag gewonnen, die ich oft für Spaziergänge oder Radtouren durch unsere Flur nutze.

Das Kirchenkino wäre wahrscheinlich auch nicht entstanden. Es ist schade, dass wir es in diesem Jahr wohl eher nicht mehr wiederholen können. Aber in den nächsten Jahren kann das vielleicht ein neuer Akzent in unserem Dorfleben sein; und das für Jung und Alt.

Der „Biergarten“ am Miltenbergerhaus wäre auch nicht entstanden und hat doch so den einen oder anderen zu weiteren Restaurantbesuchen in Sommerhausen eingeladen.
Das Essen zum Abholen hat uns erlaubt, in den eigenen vier Wänden ohne Kochen ein leckeres Essen auf den Tisch zu zaubern. Familie Saak war in diesem Jahr häufiger Kunde bei unseren Gastronomen und wird diese auch weiterhin unterstützen.

Unsere Krippe hat einen sehr schönen neuen Platz vor unserer Kirche gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahrscheinlich wird sie auch in den nächsten Jahren dort zu sehen sein.

Ich möchte Sie daher auffordern, Ihre positiven Aspekte dieses besonderen Jahres zu ergründen und zu genießen.

 

Ihr
Wilfried Saak

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

03. Dezember 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Redaktion des Mitteilungsblattes übernimmt unsere Frau Graf aus der Verwaltung. An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihr ganz herzlich bedanken. In den letzten Monaten haben wir ja viel miteinander zu tun bekommen.
Sie sammelt und gestaltet die Beiträge. Sie meldet sich auch, wenn wir zu viele oder zu lange Beiträge liefern. Aus diesem Grund heißt es bei den Protokollen der Gemeinderatssitzungen mittlerweile auch immer, dass es Auszüge sind. Das vollständige Protokoll kann im Bürgerinformationssystem der Verwaltungsgemeinschaft eingesehen werden.

Die Beiträge selbst werden von den unterschiedlichsten Personen geschrieben. Da sind die Vereine, unser Siegbert Fuchs und viele andere mehr. Es sind aber auch die Mitarbeiter der Verwaltung, die immer wieder auf Satzungen und Verordnungen der Gemeinde hinweisen. Das Mitteilungsblatt dient ja zur Information von uns Gemeindemitgliedern durch die Gemeinde. Als Bürgermeister bin ich verantwortlich, was letztendlich abgedruckt werden darf.

Zu den Hinweisen zählen auch die Hinweise zu unseren Regeln für ein friedliches Miteinander. Ich habe mal nachgeschaut, wie viele Satzungen und Verordnungen es gibt, die der Gemeinderat beschlossen hat. Im Internet (VGem. Eibelstadt => Bürgerservice => Ortsrecht) habe ich für die Verwaltungsgemeinschaft und Sommerhausen mehr als 30 Satzungen und Verordnungen gefunden. Jede einzelne versucht, einen kleinen Aspekt unseres Gemeindelebens zu regeln.

 

Die Reinigungs- und Sicherungsverordnung regelt zum Beispiel, wann und
wo wir die Wege und Gassen zu räumen haben. Diese Regeln gelten auch
für die Gemeinde. Und wir wollen uns auch daran halten.


Der gemeindliche Winterdienst wird in diesem Jahr wieder vom Bauhof
durchgeführt. Dazu gehört auch der Schaudienst morgens um 5:00 Uhr.
Es muss ja von Montag bis Freitag ab 7:00 Uhr alles geräumt sein – am
Wochenende ab 8:00 Uhr. Und wir haben einige Wege und Plätze.


Dieses Jahr werden wir Schilder mit dem Text „Eingeschränkter Winterdienst“
auch am Friedhof anbringen. Der Friedhof wird vom Bauhof geräumt.
Das Schild möchte ich aber anbringen, weil der Bauhof diesen als letztes
räumen wird, wenn morgens geräumt werden muss. Und so kann es auch
mal nach 7:00 Uhr sein.


Und ich vertrete die Meinung, dass wir uns an unsere Regeln halten,
oder die Regeln abschaffen sollten.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein rücksichtsvolles Miteinander.


Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

20. November 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


die Adventszeit naht und oft werde ich gefragt, ob wir den Ort weihnachtlich schmücken. Da ich immer der Meinung gewesen bin, dass wir den Ort in erster Linie für uns schmücken, werden wir auch dieses Jahr unseren Weihnachtsschmuck in den Straßen und Gassen aufhängen. Natürlich darf der Weihnachtsbaum an der Kirche nicht fehlen. Vielen Dank an dieser Stelle für die Spender der Christbäume an und in der Kirche.

Die Adventszeit wird in diesem Jahr in Sommerhausen eine ganz spezielle sein. Ich bitte Sie es zu genießen. Es wird hoffentlich für uns die Möglichkeit geben, die Adventszeit als besinnliche Zeit uns Vorbereitung für eine ruhige Weihnacht zu nutzen. Schnee an Weihnachten wäre dann die Krönung.

 

Für unsere Betriebe stellt der Ausfall des Weihnachtsmarktes jedoch einen weiteren herben Verlust dar. Das dürfen wir nicht
vergessen. Deshalb hoffe ich auch, dass wir die nächsten Jahren den Weihnachtsmarkt wieder in seiner bekannten Form durchführen können. Dann können auch unsere Vereine wieder eine wichtige Einnahmequelle nutzen.

Neben der Adventszeit gibt es noch weitere Themen, die uns beschäftigen. Wir haben im Sommer diesen Jahres das ISEK fertiggestellt. Jetzt befinden wir uns in der Umsetzung.
Wie ich bereits schon mal erwähnte, ist das Verkehrsplanungsbüro Link mit dem Verkehrsentwicklungskonzept beschäftigt.
In der ersten Novemberwoche hatten wir das Auftaktgespräch mit Frau Sylvia Haines vom Architektur- und Stadtplanungsbüro Haines-Leger.
Sie ist beauftragt die Sanierungsberatung in Sommerhausen durchzuführen. Für persönliche Termine beachten Sie bitte den Beitrag in diesem Mitteilungsblatt.
Wir werden auch in Kürze mit der Gestaltungssatzung beginnen. Das Büro Klärle haben wir damit beauftragt.

 

Zum ISEK gehört auch das Miltenbergerhaus. Hier werden aktuell die Befunduntersuchungen durchgeführt. Daneben lassen wir aber auch schon ein Nutzungskonzept erstellen. Es wird ein Thema bei der Klausur des Gemeinderates im Januar sein. Ein weiteres Thema wird die Sanierung des Kindergartens sein. Die Container und der Turnsaal können inzwischen genutzt werden. Die Sanierung muss aber jetzt auch geplant werden.

In der Gemeinde gehen uns weder die Arbeit noch die Ideen aus. Aber wie viele Sprichwörter sagen, benötigen die guten Dinge ihre Zeit.

 

In diesem Sinne nutzen Sie bitte auch diese Adventszeit für gute Dinge.

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

06. November 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


aktuell gibt es zwar das eine alles beherrschende Thema. Ich möchte heute über einen anderen Aspekt des Bürgermeisteramtes berichten.

Der Bürgermeister darf auch Trauungen durchführen. Unser Altbürgermeister Fritz Steinmann hat dies sehr gerne getan. Er hat auch gerne am Wochenende getraut. Da dies im Landkreis sehr selten ist, war Sommerhausen eine sehr beliebte Anlaufstelle für Trauungen am Wochenende.

Neben dem Bürgermeisteramt bin ich auch noch einer der Geschäftsführer meiner Unternehmen MINOVA und AFIS. Genauso wichtig ist mir jedoch auch meine Familie. Aus diesem Grund habe ich mich zu Beginn entschieden, das Wochenende vorrangig meinem Familienleben zu widmen. Der 2. Bürgermeister und ich haben deshalb festgelegt, dass wir Trauungen in Sommerhausen nur Paaren anbieten, die einen Bezug zu Sommerhausen haben. Bürger von Sommerhausen haben diesen Bezug automatisch - ehemalige Bürger schließen wir da mit ein.

 

 

Aufgrund vom Lockdown im März konnte Fritz Steinmann nicht mehr alle Trauungen, die bereits ausgemacht waren, bis Ende April durchführen. Sie haben sich verschoben. Leider dürfen nur aktive Bürgermeister Standesbeamte für Eheschließungen sein. So habe ich die Trauungen ab Mitte Juli übernommen. Eine Schulung ist die Voraussetzung, dass man trauen darf. Und diese Schulung konnte auch nicht früher stattfinden.

Die ersten sieben Trauungen liegen nun hinter mir. Ich hoffe allen Paare stehen gute Zeiten bevor!

Jede Trauung ist bisher einzigartig gewesen. Ich kann mir aufgrund der bisherigen Erfahrungen auch nicht vorstellen, dass ich jemals 2 annähernd gleiche Trauungen erleben werde. Es beginnt mit dem Traugespräch, bei dem das Paar und der Standesbeamte sich kennen lernen. Dabei erfährt man persönliche Geschichten und lernt sich besser kennen. Trotz der kurzen Zeit sind es aufgrund der Situation bisher immer sehr persönliche Gespräche gewesen. Mit diesen Informationen versuche ich dann die Trauansprache für das Paar zu schreiben.

Und dann kommt der große Tag. Das Brautpaar ist aufgeregt. Und glaube Sie mir, beim ersten Mal war ich aufgeregter als das Brautpaar. Mittlerweile dürften die Brautpaare aufgeregter sein als ich. Das Lampenfieber bleibt aber trotzdem. Es soll doch einer der schönsten Tage im Leben des jungen Glücks sein.

In diesem Jahr habe ich noch eine Trauung im Kalender. Für das nächste Jahr habe ich auch schon 6 Anmeldungen. All diese Paare bezeugen damit das Vertrauen in die Zukunft.

Ich wünsche Ihnen ebenfalls diese Zuversicht und bleiben Sie gesund!


Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

23. Oktober 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


nach einem etwas entspannten Sommer erleben wir gerade, wie Corona uns immer noch beschäftigt und wieder einschränkt. Wir sehen aber auch, wie sich neue Formen des Zusammenlebens und der Zwischenmenschlichen Kontakte entwickeln. An dieser Stelle möchte ich die Events in Sommerhausen erwähnen.

Die Kirchweih konnte zwar nicht in seiner gewohnten und geschätzten Form stattfinden. Wir hatten keinen richtigen Montag mit Umzug und Festbetrieb. Der Schießplatz war verweist und das gesellige Zusammensein mit vielen anderen Sommerhäusern war nicht möglich. Aber, dass alle Wirte sich an dem erweiterten Öffnungszeiten zu Kirchweih beteiligt haben und es so ermöglichten, dass jeder, der wollte, zur Kirchweih in Sommerhausen essen gehen konnte, beweist, wie es auch anders gehen kann.

Der Jugendausschuss der evangelischen Kirche hat sich auch Gedanken gemacht, wie man etwas mit der Jugend bzw. was man für die Jugend machen kann. Dabei ist das Kirchenkino entstanden. Am Samstagabend wurde im Kino der Film "Nachts im Museum" ausgestrahlt. Der Film wurde von den Jugendlichen im Ausschuss ausgesucht. Bei der Technik haben dann wieder alle mit angepackt. Die Leinwand maß 3 * 3 m. Sie hing unter der Orgel vor dem Altar.

Aufgrund von Corona mussten sich alle anmelden. Es kamen ca. 60 Personen; hauptsächlich Jugendliche, aber auch Eltern und Erwachsene. Viele haben direkt nach dem Kino gefragt, wann es denn das nächste Mal sei.
Mit dieser Aktion hat die Jugend (Jugendausschuss) die Jugend zurück in die Kirche geholt.

 

Unsere Gemeindebücherei, die seit nunmehr über 30 Jahren von Frau Gäbl geleitet wird, ist wieder geöffnet. Man muss zwar eine Maske tragen, wenn man die Bücherei betritt, aber es steht das gesamte Angebot offen. Frau Gäbl hat zusammen mit Rita Wagner und Ralf Bergmann in den letzten 2 Jahren den Bestand ziemlich erneuert. Es lohnt sich also für jeden, der gerne liest oder zuhört, mal wieder unsere Bücherei zu besuchen - es gibt auch mehr und mehr Hörbücher.

Bei meinem letzten Besuch wurde mit erzählt, dass die Kinder in letzter Zeit ausbleiben. Wir haben dann vermutet, es könnte an der unglücklichen Formulierung zu den Öffnungszeiten im Mitteilungsblatt liegen. Dort stand bisher "Zutritt für Kinder nur in Begleitung von ihren Eltern". Alle Kinder die lesen können, dürfen weiterhin alleine in die Bücherei. Den Mundschutz bitte nicht vergessen. Aber wenn Ihr selbständig in die Schule kommt, dürft Ihr auch selbständig in unsere Bücherei.

 

Bei Frau Gäbel möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken. Über eine so lange Zeit unsere Bücherei zu führen, zu pflegen und zu begleiten verdient unser aller Respekt. Frau Gäbel übt diese Tätigkeit als Ehrenamt aus, wie alle Mitarbeiter der Gemeindebücherei.

Ich wünsche Ihnen einen gesunden Herbst mit vielen Regentagen zum Lesen.

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

Oktober 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


am 31.07. habe ich Ihnen von unserem Wald und seinen Problemen berichtet. Der Förster hat mir beim Besuch im Wald die unterschiedlichen Problemfelder gezeigt. Bei diesem Rundgang hat er mir auch vom Ehrenamt des Waldläufers berichtet, für dass ich dann am 11.09. geworben habe.

Bereits kurz darauf haben sich 3 Personen gemeldet, die dieses Ehrenamt gerne übernehmen würden. Bei Ihnen möchte ich mich bereits jetzt schon bedanken.

Der erforderliche Umbau des Waldes spiegelt sich auch in unserem Forstplan wider, der in der Sitzung am 1. Oktober beschlossen wurde. Herr Schölch (Förster) hat darauf hingewiesen, dass uns der Wald in den nächsten Jahren Geld kosten wird. Die Verkehrssicherung der Wege erfordert entsprechende Fällungen. Die Preise für Holz sind so niedrig, dass sich der Verkauf teilweise nicht einmal rechnet. Dies hat auch mit den Stürmen der letzten Jahre zu tun.

Wir werden eine neue Jungpflanzung anlegen. Dazu werden wir zu einem Teil Jungpflanzen kaufen. Diese werden aus verschiedenen Baumarten bestehen, von denen wir heute glauben, dass sie sich in unserem zukünftigen Klima gut entwickeln werden. In Sommerhausen geht um den Erhalt des Waldes - nicht um die Nutzung.

 

Neben den Jungpflanzen wollen wir aber auch Eicheln aus unserem Wald sammeln und neben den Jungpflanzen aussähen.

Für das Sammeln konnten wir schon die Rupert-Egenberger-Schule und den Kindergarten gewinnen.

Sie dürfen gerne auch - mit Ihren Kindern, Enkeln oder selbst - sammeln gehen.

Dazu verweise ich auf den Sammelaufruf  im Mitteilungsblatt und auf unserer Homepage - Seite Aktuelles.

 

 

Die Reservisten haben sich auch schon bereiterklärt, uns beim Pflanzen zu unterstützen. Da wir die Jungpflanzung mit einem Zaun schützen müssen, entsteht hier auch ein weiteres Beobachtungsobjekt für unsere Waldläufer.


Hier sehen Sie ganz konkret, wie das Ehrenamt unsere Gemeinde positiv beeinflusst.

Am 24.09. durfte ich in Marktsteft und Sulzfeld an einer Veranstaltung teilnehmen, die sich ebenfalls mit dem Klimawandel befasst. In Marktsteft wird der alte Binnenhafen saniert und in ihm ein BNE etabliert. BNE steht für Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung.
In Sommerhausen haben wir die Umweltstation im Tierpark mit einem ähnlichen Auftrag. Marktsteft bewirbt sich für den Landkreis Kitzingen, ist aber auch Teil unseres ILEK.

In Sulzfeld haben wir den Wald und danach die Felder und Weinberge besichtigt. Das Wasser wird in unserer Region immer knapper. Wir hatten in den letzten 30 Jahren 22 Jahre, in denen mehr Wasser verdunstet ist, als durch Niederschlag hinzugekommen ist. Dieser Trend wird sich leider noch verstärken. Das wird unsere Kulturlandschaft verändern.
Ich möchte versuchen diesen spannenden Vortrag auch in Sommerhausen präsentieren zu können. Dr. Wolfgang Patzwahl hat das Thema sehr spannend und begreifbar erklärt. Wir müssen keine Angst haben, aber wir müssen uns auf den Weg machen.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne und gesunde Kirchweih
Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

September 2020

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

Anfang August habe ich Urlaub gemacht. Ich weiß, dass der 1. Bürgermeister die letzten 18 Jahre keinen Urlaub gemacht hat. Es ist für mich aber immer auch die Zeit, in der ich neben der Erholung auch Dinge neu ordne. Meine Buchhalterin hat mal gesagt: Jedes mal, wenn er aus dem Urlaub kommt, hat er neue Ideen. Es ist doch auch wichtig, die Eindrücke eines Jahres mal in aller Ruhe zu ordnen. Ich habe meinen Urlaub dieses Jahr im Paradies verbracht. Ich bin nicht vereist. Tagesausflüge in die umliegenden Mittelgebirge Rhön, Spessart und Steigerwald haben wir für Wanderungen im Wald genutzt. Vielen Dank an Sie alle, dass Sie meinen Urlaub respektiert haben.
Ich hoffe, dass Sie alle auch ein wenig Urlaub genießen konnten / können. Und noch wichtiger, dass wir alle wieder gesund zurückkommen. Die Ansteckungszahlen gehen leider wieder hoch.

Aber zu den Ideen, die ich aus meinem Urlaub mitbringe. Besser vielleicht, über was habe ich so nachgedacht.
Zum einem hoffe ich, dass wir im September noch 2 Container für den Kindergarten errichten können. Dort benötigen wir dringend Platz für einen Sozialraum und das Büro der Leitung.
Danach werden wir uns mit möglichen Sanierungskonzepten für den Kindergarten auseinandersetzen.

Mit der Kündigung des Mietvertrages mit der Rupert-Egenberger-Schule stehen uns in 2 - 3 Jahren weitere Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe des Kindergartens zur Verfügung. Die Schule mussten wir leider kündigen, da der Pavillion Teil des Mietvertrages ist.

Zum anderen freue ich mich auf das Verkehrskonzept. Wir haben den Beschluss gefasst, dieses zu erstellen. Jetzt warten wir nur noch auf den Förderbescheid im Rahmen der Städtebauförderung, um damit beginnen zu können. Ich habe ja schon viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten, dass wir überall im Altort Probleme mit dem rollenden und ruhenden Verkehr haben. Für die Entwicklung des Konzeptes werden wir wieder versuchen einen Bürgerworkshop durchzuführen. Wir werden aber auch das Digitale Bürgerforum in eine neue Plattform übertragen. Aufgrund von Corona sollten wir auch dort diskutieren. Dazu möchte ich Sie schon heute auffordern.

Ich versuche jeden Monat ein Ehrenamt vorzustellen. Heute möchte ich Ihnen Ihr mögliches neues Ehrenamt vorstellen. Es gibt viele Aufgaben in unserer Gemeinde, die nur wenig Zeit in Anspruch nehmen; in der Summe ist es jedoch sehr viel Zeit. Deshalb möchte ich Ihnen mögliche Ehrenämter beschreiben, die der Gemeinde - und somit uns allen - helfen. Sie werden dann hoffentlich aus feststellen, dass ein Ehrenamt Freude bereiten und neue Bekanntschaften bzw. Freundschaften entstehen lassen kann.

Waldläufer

Im Mitteilungsblatt vom 31.07.2020 habe ich Ihnen über den Zustand unseres Waldes berichtet. Dabei habe ich auch das Ehrenamt des Waldläufers, das es schon in anderen Gemeinden gibt, beschrieben. Der Waldläufer überprüft regelmäßig eine Einzäunung im Wald auf Schäden oder Löcher. Die Einzäunung dient dem Schutz der Jungbäume vor Wildverbiss. Dadurch können die jungen und kleinen Pflanzen besser anwachsen. Sie benötigen ca. 5 - 8 Jahre, um eine Größe zu erreichen, bei der der Wildverbiss den Pflanzen keinen massiven Schaden zufügen kann. Sollten Schäden am Zaun entdeckt werden, kann die Reparatur zügig durch den Bauhof oder auch gerne durch Ehrenamtliche vorgenommen werden. Und je kürzer die Zäune beschädigt sind, desto schneller können die Zäune aus dem Wald entfernt werden. Unser Förster hätte am liebsten keine Zäune im Wald, aber dass ist leider bei dem aktuellen Wildbestand und dem klimabedingten starken Waldumbau nicht möglich. Dieses Ehrenamt ist also ideal für alle, die gerne mal einen Rundgang in unserer Flur und unseren Wäldern vornehmen. Wenn man 4 - 6 mal im Jahr den Zaun besucht, sollten die Schadstellen schnell entdeckt und behoben werden können.

Grenzsteinpate

Wer kennt denn die Gemarkung Sommerhausen in seiner ganzen Ausdehnung. Die Gemarkung nennt man das Gebiet, das durch den Markt Sommerhausen verwaltet wird. Es grenzt im Norden an Eibelstadt und Erlach, im Osten an Erlach, welches zu Ochsenfurt gehört. Im Süden befindet sich Kleinochsenfurt, das auch zu Ochsenfurt gehört. Im Westen haben wir noch Gossmannsdorf (ebenfalls Ochsenfurt) und Winterhausen. Die Gemarkungsgrenze zum Gossmannsdorf und Winterhausen befindet sich im Main. Heute können wir die Gemarkung im Internet anschauen. Dazu empfiehlt sich zum Beispiel der [BayernAtlas]. Früher gab es kein Internet und auch kein GPS. Deshalb wurden die Grenzen mit Steinen - eben den Grenzsteinen - markiert. Die Grenzsteine werden heute noch von den sogenannten Siebenern betreut. Die Grenzsteine der Gemarkung wurden dann von den Siebenern der beiden benachbarten Gemeinden gesetzt. Diese Gemarkungssteine sind immer etwas größer als normale Grenzsteine und bei uns auch teilweise sehr schön. Wir haben ca. 130 Grenzsteine, welche die Grenzen unserer Kommune umgeben. Das Ehrenamt in Bezug auf unsere Gemarkungssteine würde ebenfalls den regelmäßigen Besuch (3 - 4 mal im Jahr) bedeuten. So etwas kann man gerne mit der Familie im Rahmen eines Spaziergangs oder Ausflugs machen. Dabei kann man sich ja eventuell auch mit den Grenzsteinpaten der benachbarten Gemarkungssteine absprechen und ein Picknick organisieren. Sollten Schäden entdeckt werden, informieren Sie einen Siebener. Sollte der Stein im Sommer einwachsen, darf man den Bewuchs auch gerne mal niedertreten oder entfernen.

Mitarbeiter beim digitalen Bürgerforum

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, wird auch das digitale Bürgerforum in eine neue Plattform verschoben. Dabei sind viele kleine Aufgaben zu erledigen. Es müssen neue Benutzer angelegt werden; es sollen neue Themen / Foren angelegt werden, in denen dann alle Teilnehmer zu einem Thema diskutieren können. Sicherlich müssen manchmal auch die Beiträge redaktionell bearbeitet werden. Dieses Ehrenamt findet nicht unbedingt in der freien Natur statt. Es wird dafür aber vielleicht viel mehr Kontakte zu anderen Sommerhäusern ermöglichen. Den persönlichen Kontakt kann man dann ja im Ort nachholen.

Fragen und Anmeldung

Sollten Sie noch Fragen haben, oder sollten Sie Anregungen haben, melden Sie sich gerne bei uns im Rathaus. Sie können sich per E-Mail (rathaus@sommerhausen.de) oder persönlich melden. Das Rathaus ist am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10:00 - 12:00 Uhr geöffnet. Am Dienstagabend von 18:00 - 19:00 Uhr habe ich meine Sprechstunde.

 

Ich freue mich von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen noch eine gute Zeit.

Bleiben Sie gesund!

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister Sommerhausen

 

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

August 2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


wir leben doch wirklich in einer schönen Umgebung. Wir haben nicht nur den Main für alle möglichen Arten des Wassersports. Unser Ort strahlt eine besondere Atmosphäre aus - vor allem, wenn die Abende so lau sind. Da möchte man gerne draußen sitzen.
Und dann gibt es noch die Kulturlandschaft mit den Weinbergen, Feldern, Obstplantagen und Wäldern. Sie werden von den Landwirten und Förstern gehegt und gepflegt.

Im letzten Monat war Herr Schölch vom AELF Würzburg bei mir vorstellig und hat mit mir zusammen unseren Wald besichtigt. Der Markt Sommerhausen besitzt 118 ha Wald. Herr Schölch ist unser Förster. Neben den Verwaltungsaufgaben und den Planungen zur wirtschaftlichen Nutzung des Waldes haben wir einen gemeinsamen Rundgang in der Alttanne und dem Zigeunerholz absolviert. Bei diesem Rundgang habe ich wieder viele spannende und interessante Dinge gelernt.

Geschädigte Baumkronen im HundsrückDass wir den Wald in den nächsten Jahren wegen der Klimaerwärmung
umforsten müssen, war mir bereits bekannt. Damit wurde ja auch schon
begonnen. Ganz deutlich wird dies am Tierpark.
Dort wurden unterschiedliche Baumarten gepflanzt.
Die Schwarzkiefer in unseren Wäldern hat Probleme.
Durch die trockenen und heißen Jahre konnten sich auch Krankheiten ausbreiten.
Die Verjüngung unseres Waldes ist aber gar nicht so einfach.
Der trockene sandige Boden lässt die Bäume langsamer wachsen.
Der durchaus hohe Wildbestand in den letzten Jahren sorgt auch für
entsprechend hohen Verbiss bei den Jungpflanzen.
Ich habe eine geschätzt 20 Jahre alte Buche gesehen,
die ca. 40 cm hoch war.

Wie alt muss sie werden, bis aus ihr ein stattlicher Baum geworden ist?! Deswegen sind auch die Jäger wichtige Partner für unseren Wald. Sie übernehmen die Rolle des natürlichen Feindes von Wildschwein und Reh.

Neben der Bejagung von Wild, gibt es auch die Möglichkeit Bereiche einzuzäunen. Diese Zäune stören unser Naturerlebnis und unseren Förster. Er möchte einen frei zugänglichen Wald haben. Über diese Zäune kamen wir auch auf das Thema „Ehrenamt“. In anderen Wäldern gibt es Waldläufer. Sie kontrollieren regelmäßig die Zäune im Wald, damit sie so schnell wie möglich wieder abgebaut werden können. Wenn der Zaun immer geschlossen ist, dauert es 5 - 8 Jahre. Mit Löchern, die längere Zeit nicht entdeckt werden, kann sich diese Zeit leicht verdoppeln. Ein Jungbaum, dessen Triebe einmal abgefressen wurden, verliert im Wachstum ca. 3 Jahre.

Apropos Ehrenamt: Siegbert Fuchs benötigt viel Papier für sein Ehrenamt. Er hält als langjähriger Vorstand und Schriftführer des Bürgervereins das Zeitgeschehen in Sommerhausen fest. Dabei entstehen Geschichten und Gedichte, die er auch als Nachtwächter gerne mal zum Besten gibt. In der Coronazeit hat er schon mehrere Artikel über den Sommerhäuser Fußball in alten Tagen verfasst. Gerne lasse ich sie im Mittelungsblatt und auf der Homepage veröffentlichen.

Lieber Siegbert,
vielen Dank für Dein ausdauerndes Engagement. Schreibe bitte weiter so.


Ich wünsche Ihnen allen schöne Ferien und bleiben Sie gesund.

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

Juli 2020

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,


wieder ist ein Monat vergangen. Den Juni wollte ich zum Sortieren der Aufgaben verwenden. Es haben sich aber auch schon viele Aufgaben aufgedrängt und um Lösung gebeten. Aber auch im Juni, wie wohl das ganze Jahr noch, wird Corona das beherschende Thema sein. Wo betrifft es denn uns in unserer Gemeinde?

Alle kennen unseren Main mit seinen schönen Badebuchten. In den letzten Jahren haben wir (Altbürgermeister Fritz Steinmann) immer den Sand erneuert und an der 2. Badebucht ein Dixiklo aufgestellt.
Dieses Jahr werden wir auch wieder Sand aufschütten. Nachdem die Einschränkungen Stück für Stück gelockert werden, werden in diesem Sommer sicherlich auch die Badebuchten gut genutzt. Da der Sommerurlaub für den einen oder anderen leider ausfallen muss, wird der Andrang eventuell sogar noch höher. Bitte achten Sie trotzdem in unser aller Interesse immer auf die geltenden Abstandsregeln.
Leider können wir aufgrund der Hygienevorschriften dieses Jahr kein Dixiklo aufstellen. Dies führt bereits jetzt teilweise zu unschönen Bildern in der näheren Umgebung unseres Strandparadieses. Vielleicht fallen den Betroffenen ja andere Lösungen ein, damit wir nicht im … ersticken. Für die Hunde haben wir ja auch eine Lösung gefunden. Man kann ja vielleicht auch mal kurz nach Hause - oder zur öffentlichen Toilette in die Ochsenfurterstraße fahren.

Bei den fleißigen Eltern (die machen es wohl mehrheitlich), die die Steine immer wieder mal aus dem Eingangsbereich der Bucht zurück auf die Buhne tragen möchte ich mich auch bedanken. Vielleicht sollten dann die Halbstarken :) diesem Beispiel folgen und nicht die Steine zurück in den Eingangsbereich transportieren (werfen). Ihr seid schon stark - richtig genutzt seid Ihr total stark!

In unserer Gemeinderatssitzung am 28.05.2020 hat uns Corona insofern beschäftigt, dass wir versucht haben unseren Wirten zu helfen. Dabei haben wir in Zusammenarbeit mit Ihnen weitere Außenflächen gesucht und gefunden, die in diesem Sommer für die Bewirtung genutzt werden können. So können die Abstände eingehalten werden und trotzdem genügend Plätze angeboten werden.
Die Zusammenarbeit im Altort mit den Anwohnern hat im Mönchshof wunderbar funktioniert. Einige Anwohner sind sogar bereit, diese Saison nicht mehr im Altort zu parken, damit der Platz für Tische und Fahrräder zur Verfügung steht. Vielen Dank!

 

Ein Klick auf das Bild vergrößert dessen Ansicht!Der zusätzliche Platz für Außenbewirtung schränkt natürlich auch den knappen Parkraum ein. Dies verschärft die Verkehrssituation im Altort noch weiter. Da schafft auch das Bürgermeisterfahrrad nur wenig Linderung. Wir sollten alle bemüht sein, unsere Autos auf dem eigenen Grund oder außerhalb
des Altortes zu parken.

Deshalb meine Bitte an alle:
Nehmt gegenseitig Rücksicht. Das gilt für das Parken aber auch für die Geschwindigkeit.

 

 

Im Rahmen vom ISEK haben wir für dieses Jahr auch eine Verkehrsplanung vorgesehen.
Dabei soll ein zukunftsfähiges Konzept für den rollenden und ruhenden Verkehr im Altort erstellt werden. Alle sind eingeladen teilzunehmen.

Teilweise haben wir schon Anmerkungen und Vorschläge erhalten. Diese werden berücksichtigt.

 

Ein Klick auf das Bild vergrößert dessen Ansicht!Dazu wird es einen Bürgerworkshop geben. In diesem Rahmen möchten wir auch die Gestaltung des Kreisels diskutieren. Wir werden aber auch das digitale Bürgerforum als Plattform für die Diskussion nutzen.

Elmar Kohl ist gerade dabei, dieses auf neue Füße zu stellen, damit es
einfacher zu bedienen ist.

 

 

In diesem Monat möchte ich mich aber auch wieder für das ehrenamtliche Engagement bei einer Mitbürgerin bedanken.

Auch der Banker von Sommerhausen war wieder mit seinen Helfern aktiv.

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

 

Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters

Juni 2020

 

Sehr geehrte Mitglieder unserer Gemeinde,


ich bin jetzt schon einen Monat im Amt des 1. Bürgermeisters. Der erste Monat war sehr spannend und erfahrungsreich.

Am 2. Tag wurde ich bereits von einer Baufirma angerufen. Sie stehen auf der Baustelle und benötigen die Genehmigung der Gemeinde, einen gemeindelichen Weg mit einem Regenwasserrohr zu queren. Ich bin ja kein Spezialist für Baurecht…​ Da hilft es also wenig, wenn ich mir das vor Ort anschaue.
Deshalb habe ich den Vorarbeiter mal gefragt, ob denn jemand von der Verwaltung oder dem Bauhof anwesend sei. Und tatsächlich Herr Weiglein von der Bauverwaltung war vor Ort. So konnte ich mich mit ihm kurz beraten und dann eine Entscheidung fällen.

In den letzten 4 Wochen sind so viele Entscheidungen mithilfe der Verwaltung zum Wohle unserer Gemeinde gefällt worden. Vor Entscheidungen haben ich keine Angst. Das bin ich aus meinem Berufsleben schon lange gewohnt. Und mit guten Beratern, die zum eigenen "Unternehmen" gehören, kann man auch sicher entscheiden. Deshalb möchte ich mich auch bei allen Mitarbeitern von Rathaus, Bauhof, Kindergarten und Verwaltung bedanken, dass Sie den neuen Bürgermeister so gut unterstützen. Oft habe ich dabei auch den Satz vernommen "Das ist eigentlich nicht die Aufgabe des Bürgermeisters." Dann wurde auch immer gleich gesagt, wer das eigentlich macht.

Ich habe den ersten Monat auch genutzt, um möglichst viele Aufgaben zu identifizieren und zu sammeln.
Im 2. Monat möchte ich einen Teil meiner Zeit darauf verwenden, die ganzen Aufgaben zu sortieren und in eine gute Reihenfolge zu bringen.
Dann können wir anfangen, die einzelnen Themen intensiv zu bearbeiten.

Bis heute übernimmt aber auch unser Altbürgermeister Fritz Steinmann kleine - aber wichtige - Aufgaben. Auch das hilft enorm. Wenn das so weiter geht, dass jeder sich etwas einbringt, dann bin ich fest davon überzeugt, dass unserer Gemeinde und Gemeinschaft eine schöne Zukunft bevorsteht.

Dazu tragen auch die vielen Ehrenamtlichen mit Ihren Aktionen bei. Im April wurde ein Bienenhotel am Friedhof aufgestellt.
Auch bei der Dorfbegrünung haben sich Anna Lindner und Susanne Neuser ehrenamtlich eingebracht.

Die vielen anderen Mitbürger, die ich hier und heute nicht erwähnt habe, mögen es mir nachsehen und auf mich zukommen. Ich möchte möglichst alle ehrenamtlich Tätigen mal erwähnen, damit sich andere inspirieren lassen. Ohne all diese Helfer wäre unser Ort nicht so liebenswert und vielfältig.


Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

 


Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen

 

Gedanken des 1. Bürgermeisters Wilfried Saak zum Amtsantritt

Mai 2020

 

Sehr geehrte Mitglieder unserer Gemeinde,


am 15.03.2020 haben Sie mich mit einer überwältigenden Mehrheit zum neuen Bürgermeister von Sommerhausen gewählt. An dieser Stelle möchte ich mich dafür nochmals bei Ihnen bedanken. Das Ergebnis sehe ich als Ehre und Verpflichtung.

Ich möchte jedoch Sie alle einladen den Gemeinderat und mich dabei zu unterstützen, unser Sommerhausen weiterzuentwickeln und zu gestalten. So, wie Sie mich ansprechen dürfen und werden, um meine Unterstützung zu erhalten, möchte und werde ich auch Sie ansprechen und bitten die Gemeinde und unsere Projekte zu unterstützen.

Die Wochen vom 15. März bis 01. Mai waren von der Isolation geprägt. Ich hoffe, Sie konnten die Zeit nutzen für gute Gedanken, Gespräche am Telefon und Kontakte über die sozialen Medien.

So langsam beginnen wir wieder mit der Normalisierung unseres Lebens. Wenn man den Experten glauben darf, wird diese Phase aber sicherlich auch noch bis zum Ende diesen Jahres - oder gar darüber hinaus - andauern. Schrittweise werden die Geschäfte wieder öffnen.
Die physische Distanz zueinander ist weiterhin erforderlich. Bitte nehmen Sie den Schutz der anderen ernst und folgen Sie den Verhaltensrichtlinien, die uns empfohlen bzw. auferlegt werden.

Solange die großen Feste nicht möglich sind, können wir versuchen im kleinen Rahmen und in kleinen Gruppen Dinge gemeinsam anzupacken und Sommerhausen gemeinsam mit viel Spaß und Freude voranzubringen. Einige Ideen wurden schon an mich herangetragen. Für weitere bin ich Ihnen dankbar.

Geben Sie mir bitte noch ein wenig Zeit, meinen neuen Arbeitsplatz zu sortieren. An dieser Stelle möchte ich mich schonmal bei Bürgermeister a.D. Fritz Steinmann, Frau Busch, der Verwaltung in Eibelstadt sowie allen Mitarbeitern der Gemeinde (Kindergarten, Bauhof, …) für ihre Unterstützung bedanken.


Bleiben Sie gesund!

 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister
Sommerhausen, den 01.05.2020